80+ ALLERGENE – WAS DAS FÜR UNS BEDEUTET

Neue Kennzeichnungspflichten, großer Einsatz! Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Die Inhaltsstofflisten auf Kosmetikprodukten werden länger. Der Grund dafür ist die neue EU‑Verordnung (EU) 2023/1545, die die bestehende Kosmetikverordnung ergänzt und die Kennzeichnung von Duftstoffallergenen deutlich erweitert.

 

WAS BEDEUTET 80+ ALLERGENE?

Bisher mussten 27 als besonders allergen eingestufte Duftstoffe zusätzlich zum Begriff „Parfum“ in der INCI‑Liste aufgeführt werden. Mit der neuen Regelung steigt diese Zahl auf über 80 Stoffe. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher – insbesondere Allergiker – transparenter darüber zu informieren, welche potenziell allergieauslösenden Duftstoffe in einem Produkt enthalten sind.

Die neue Kennzeichnungspflicht gilt für alle neuen Produkte, die ab Juli 2026 in Verkehr gebracht werden. Für bereits im Markt befindliche Produkte gibt es eine Abverkaufsfrist bis Juli 2028.

 

WAS HEIßT DAS KONKRET FÜR MAXIM?

Für uns als Hersteller bedeutet die 80+‑Regelung einen enormen organisatorischen und regulatorischen Aufwand. Im Januar und Februar diesen Jahres mussten sämtliche Etiketten überprüft und angepasst werden. Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurden bereits rund 850 Etiketten geändert.

Im Grunde stand damit das komplette Sortiment auf dem Prüfstand – ein Mammutprojekt, das nun langsam seinem Abschluss entgegengeht. Neben der reinen Etikettenanpassung waren auch unsere Partner gefordert: Parfümhersteller haben Rezepturen überprüft und teilweise angepasst, um die Anzahl der deklarationspflichtigen Allergene möglichst gering zu halten. Hintergrund ist, dass sehr lange Allergenlisten auf Verbraucher schnell abschreckend wirken können – auch wenn sich am Produkt selbst nichts geändert hat.

WARUM SICH DER AUFWAND LOHNT

Auch wenn die Umstellung komplex ist: Die neue Regelung sorgt für mehr Transparenz und Verbraucherschutz. Sie macht sichtbar, was bisher hinter dem Begriff „Parfum“ verborgen war – ohne dass Produkte dadurch automatisch „allergener“ werden. Für uns bei MAXIM heißt das: frühzeitig handeln, Verantwortung übernehmen und regulatorische Anforderungen konsequent umsetzen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Kolleginnen und Kollegen aus Regulatory Affairs, Produktmanagement, Einkauf, Marketing und Verpackungsentwicklung, die dieses Thema in den vergangenen Monaten mit viel Detailarbeit und Ausdauer vorangetrieben haben.

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